Pop, Pop, Popcorn

Heute habe ich es nach langer Zeit endlich wieder geschafft etwas für meinen Blog zu machen und es fühlt sich so gut an! 🙂

Aus beruflichen Gründen, wo ich übrigens auch als leidenschaftlicher Foodie unterwegs bin, war es hier wieder extrem ruhig. Dabei hat es mir schon so lange in den Fingern gekribbelt. Wenn ich mehr Zeit hätte, würde ich zu gerne häufiger als Schlemmerliese in der Küche stehen und herum experimentieren, doch das ist aktuell nicht wirklich möglich.
In solchen Fällen kommen mir gewisse „Deadlines“ sehr gelegen, wie zum Beispiel zum von mir heißgeliebten Food Swap, der diesen Abend erneut von Swantje und Yelda im hamburger Salon Wechsel Dich veranstaltet wurde.

Hamburger Food Swap im Salon Wechsel Dich

Einfach und schnell musste es für mich sein und so stand nach einem kurzen Blick in meinem Vorratsschrank fest, dass ich zweierlei Popcorn (mit Garam Marsala & Meersalz sowie mit Matcha, Goji-Beeren und Vanille) zubereiten werde. Die Zutaten hatte ich alle zu Hause und konnte sofort loslegen.

Popcorn mit Garam Marsala & Meersalz
Salziges Popcorn mit Garam Marsala
Zutaten:
4 EL Sonnenblumenöl
50 g Popcorn-Mais
1 tsp. (5 ml) Garam Marsala
1 TL Meersalz

Zubereitung:
4 EL Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen, 50 g Popcorn-Maiskörner dazu geben, Deckel schließen und bei mittlerer Hitze aufpoppen lassen. Sobald alles aufgegangen ist, das Popcorn in eine große Dose geben, 1 tsp. Garam Marsala und 1 TL  Meersalz hinzufügen. Die Dose mit einem Deckel schließen und die Zutaten kräftig durchschütteln, bis sich alles gleichmäßig miteinander vermischt hat.

Super Freestyle Popcorn-Mix mit Matcha & Goji-Beeren
Super Freestyle Popcorn-Mix mit Matcha & Goji-Beeren
Zutaten:
4 EL Sonnenblumenöl
50 g Popcorn-Mais
1 tsp. (5 ml) Matcha
1 TL Puderzucker
3 EL Goji-Beeren
1/2 Vanille-Schote

Zubereitung:
4 EL Sonnenblumenöl im Topf erhitzen, 50 g Popcorn-Mais hinzufügen, Deckel drauf legen und den Mais bei mittlerer Hitze aufpoppen lassen. Das fertige Popcorn vom Herd nehmen, in eine große Dose umschütten, 1 tsp. Matcha, 1 TL Puderzucker, das Mark einer halben Vanille-Schote und 3 EL Goji-Beeren hinzugeben, Deckel schließen und alles zusammen ordentlich durchschütteln, bis es sich gut miteinander vermischt hat.

Das Popcorn hält sich ein paar Tage, ist also nicht nur ein idealer Snack zum Direktverzehr beim Puschenkino, sondern eignet sich auch wunderbar als Mitbringsel für Freunde oder als Beilage zu herzhaften Gerichten und Desserts.

Der Stadtkutter hat angelegt!

Heute muss ich Euch unbedingt mal Off-Topic einen kleinen Hamburg-Tipp geben. Denn der Stadtkutter hat für 3 Wochen in der Grindelallee 117 als Popup-Store angelegt und schon sehr nette Bord-Partys veranstaltet. So wurde dort zum Beispiel after Work bei netter Musik geshoppt, einer Lesung zugehört und Schmuck gebastelt. Morgen (14.08.2014 ab 19:00 Uhr) ist auch schon das nächste Event. Denn es findet ein DIY-Abend mit Yelp statt.

Foto: facebook.com/stadtkutter

Foto: facebook.com/stadtkutter

Open Deck wartet also, wie Ihr an dieser Stelle schon vermuten könnt, eine Fracht, die das DIY-Markt liebende Landratten-Herz begehrt.

StadtkutterDenn Kapitän Jo von der elbbote hat mit ihrer Crew dem Marmeladenmädchen, Harry Hirschs Einkochkunst, Tea Club, Café Glück, Flaschenfieber, Jacky Matus-Design, Kleiderfee, Wolkenfabrik, kila-photography und Masbelleza ganz zauberhafte Leckereien, Schmuck, Deko-Accessoires und Geschenkideen mitgebracht.

Der Stadtkutter hat noch bis Samstag, den 16. August 2014, in der Grindelallee 117 angelegt und täglich von 12 – 19 Uhr geöffnet.
Also ab an Bord und viel Spaß beim Entdecken der kleinen Schätze!

Dieser Beitrag entstand als Support für den Stadtkutter.

Besuch bei Hamburgs letztem Zigarrenmacher

Als Kind liebte ich den bitter-süßen Duft von Papis Zigarren. Auf Studienreise und Partys habe ich dann auch mal gerne eine gepafft.  – Hmh, das hört sich nun so an, als wenn ich ständig vor mir her qualme… Nein, wirklich nicht! Denn insgesamt sollten es gerade einmal drei Zigarren gewesen sein, an denen ich genuckelt habe. Doch selbst das scheint mir noch zu hoch gegriffen. Bei den meisten durfte ich nur kurz dran ziehen, wenn die in der Gruppe wie ein Joint rumgereicht wurden. Aber, Frauen und Zigarren? Warum denn nicht? Da befinde ich mich doch in bester Gesellschaft von unter anderem der Schriftstellerin George Sand, die als eine der wenigen Frauen ihres Jahrhunderts in aller Öffentlichkeit Zigarren rauchte und dieses als einen Akt der Emanzipation empfand. Greta Garbo, Julie Andrews, Bette Midler, Demi Moore, Sharon Stone und Madonna sind als weitere Beispiele zu nennen.
Im Grunde genommen, bin ich eigentlich bekennende Nichtraucherin. Trotzdem üben Zigarren auf mich eine gewisse Faszination aus. Umso neugieriger wurde ich, als ich auf ein Minikärtchen des Traditionsgeschäfts Otto Hatje in Altona stieß, welches auf die dort gebotene Schauproduktion aufmerksam machte. Ein Blick auf die Homepage sagte mir: „Da muss ich hin!“

Otto Hatje gibt es bereits seit 1922 und ist bis heute in denselben Räumlichkeiten geblieben, die am Rande der ehemaligen „Mottenburg“, dem heutigen Ottensen, liegen. Der Name „Mottenburg“ reicht in die Zeit zurück, als Zigarrenmacher wie Otto Hatje das Bild des Stadtteils prägten. Nun gibt es nur noch ihn, den letzten Zigarrenmacher Hamburgs. Hier kann der Zigarrenliebhaber kaufen, was sein Herz begehrt. Mit 70% Luftfeuchtigkeit und ca. 20° C Raumtemperatur ist das ganze Geschäft ein einziger Humidor. Die Auswahl ist enorm und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Edle kubanische und brasilianische Zigarren gibt es hier genauso wie die unter anderem im Laden handgefertigten Eigenmarken, die man unbedingt probieren sollte.

   

Bis zu den 50er Jahren gab es in Deutschland den Ausbildungsberuf des Zigarrenmachers. Danach war aber leider Schluss. Schön, dass noch ein paar wenige Betriebe existieren, die diesem Job am Leben halten.
Den Gründer Otto Hatje gibt es leider nicht mehr. Dafür hat sich aber ein würdiger Nachfolger gefunden, der das Traditionsgeschäft weiterführt. Denn Kinder, die in die Fußstapfen ihres Vaters hätten steigen können, hatte Otto nicht. Wie schön, dass unser Gastgeber Stefan vor gut 20 Jahren sein Herz an dem kleinen Laden verloren hatte, den er als Quereinsteiger übernahm. Schnell lernte er das Zigarrenmachen und verkauft seine Stücke unter der Eigenmarke „Otto Hatje“. Aufgrund der hohen Nachfrage wird er von zwei kleinen süddeutschen Familienunternehmen unterstützt, die ebenfalls noch das Handwerk des Zigarrenmachens beherrschen.

Durch einen von karibischen Spirituosen gesäumten Gang geht es in die Smokers Lounge, die Platz für 6 Personen in gemütlichen Ledersesseln bietet. So manches Mal wünscht sich Stefan mehr Ladenfläche, wie er beim Besuch des kleinen Geschäfts erwähnte. Denn gerade um die Mittagszeit ist der Raum extrem gut besucht und die Sitzplätze reichen bei weitem nicht aus. Ja, und so kamen auch an diesem Abend ein, zwei Leute vorbei, die sich dort bei einer netten Zigarre entspannt zurück lehnten. Auch wir hatten unseren Besuch in diesem kleinen gemütlichen Raum ausklingen lassen, nachdem wir von Stefan in die Kunst des Zigarrenmachens eingeführt wurden. Was bei Stefan auf den ersten Blick so einfach und schnell erscheint, war für den Einzelnen unter uns keine leichte Übung. Kein Wunder, es ist schließlich noch nie ein Meister vom Himmel gefallen…
Zum Zigarren rollen werden schöne reißfeste Java-Tabakblätter verwendet, die als erstes mit einem geschliffenen Stahlmesser von der Mittelrippe befreit und anschließend mit etwas Wasser befeuchtet werden. Danach werden die Umblätter mit einer Tabak-Mischung aus Mexiko, Brasilien, Sumatra und Java gefüllt. Allerdings erweist es sich ein wenig kniffelig die richtige Menge zu bestimmen. Dann gilt es mit dem Pedal leicht Schwung zu holen und so den Tabak zu einer Rolle zu pressen, die vom untergelegten Umblatt eingewickelt wird. Ist das erledigt, muss man die „Puppen“ am Ende unter der Walze herausziehen, bevor diese rausfliegen und an Spannung verlieren.

  

Als nächstes werden sie in einen Holzblock mit 30 Rillen eingearbeitet, in Form gepresst und von den überstehenden Tabakresten befreit. Danach werden aus weiteren Tabakblättern circa 3 Zentimeter breite Streifen zugeschnitten, die als Geschmack gebende Deckblätter die Puppen umrollen und mit Hilfe des natürlichen Klebstoffs Tragant umschlossen werden.

  

Das fertige Stück sollte noch eine gute Woche bis 10 Tage ruhen. Denn das Aroma sollte sich erst einmal richtig entfalten. Kein Problem, denn wir verkosteten bereits eine von uns selbst gewählte Zigarre, die wunderbar vom passenden Rum begleitet wurde. Das war schon ein leckeres Tröpfchen! Danke Stefan für die gute Beratung! Klar, habe ich dann eine schöne Flasche mit nach Hause genommen, die ich bei Gelegenheit einem lieben befreundeten Pärchen schenken werde. Schließlich musste ich beim Anblick der tollen Auswahl sofort an diese Rum-Liebhaber denken! Ich bin gespannt, wie der denen munden wird. Wenn nicht, dann… Na ja, soll man nicht stets schenken, was man selbst am liebsten hätte?
Für mich ist Otto Hatje ein kleines Geschenke-Paradies für den Genießer. So werde ich künftig auf jeden Fall vorbei schauen, wenn ich schöne handgefertigte Zigarren, einen leckeren Rum oder einen Gutschein zum Whisky-Tasting verschenken möchte. Ja, Whisky-Tastings in kleiner gemütlicher Runde gibt es hier auch, zu denen regelmäßige Termine angeboten werden. Reinschauen lohnt sich also allemal und besonders an jedem ersten Samstag im Monat, wenn Stefan in der Zeit von 10:00 bis 14:00 Uhr wieder seine Zigarren rollt. Wer will, kann sich dann auch daran versuchen und sein eigenes Stück anfertigen.

Das Traditionsgeschäft Otto Hatje ist selbst dem interessierten Nichtraucher zu empfehlen und der leidenschaftliche Raucher sollte auf jeden Fall mal auf eine Zigarre vorbei schauen!

Das Kochhaus

Das Kochhaus-Konzept hatte mich neugierig gemacht. So bin ich gleich bei der nächsten Gelegenheit dort eingekehrt. Seitdem bin ich zur überzeugten Wiederholungstäterin geworden!
Der Shop ist sehr angenehm und interessant gestaltet. Vorne gibt es eine kleine gemütliche Ecke wo man kalte und warme Snacks zu sich nehmen kann. Ansonsten handelt es sich beim Kochhaus aber nicht um ein Bistro, sondern um ein begehbares Kochbuch mit Inspirationsquellen für den hauseigenen Speiseplan.
Man trifft auf allerlei Rezepttafeln, die zeigen wie schnell und einfach man ein leckeres Gericht zaubern kann. Gut finde ich dabei die ungefähre Preisangabe pro Portion, die sich an den vor Ort erhältlichen Zutaten orientiert.

Ein sehr anschaulich gestalteter Rezeptflyer rundet das Angebot ab. Allerdings muss man schon 0,50 Euro berappen, wenn man den ohne die entsprechenden Zutaten mitnehmen möchte.
Das Kochhaus bietet aber noch viel mehr. Neben all den Snacks und Rezept-Zutaten kann man hier die verschiedensten Weine, Würzmittel, Öle, Essige, Schokoladen und Tees ausgewählter Manufakturen erstehen. Auch Kochgeschirr wie Pfannen und Auflaufformen sowie kulinarische Führer und Kochbücher sind vorhanden.

Mit anderen Worten: „Hier ist man für jede Kochsession gewappnet!“
Achja, und die gibt es hier natürlich auch. Passt schließlich gut ins Gesamtkonzept! Für im Schnitt 75 Euro pro Person kann man sich im Kurs ein paar Tipps und Tricks für zu Hause abschauen und seine Kochkunst in geselliger Runde verfeinern. Vielleicht mach ich da auch mal mit…

Bei meinem ersten Besuch habe ich gleich zwei Rezeptflyer und für exakt zwei Personen abgewogene Zutaten (Madras Curry und Bulgur) mitgenommen, um zu Hause nicht extra die Küchenwaage für gerade mal 6 oder 200g zu bemühen.

Den Rest wollte ich erst holen, wenn ich eines der mitgeschnappten Rezepte ausprobieren würde. Zwei Wochen später hatte ich mich dann an die Umsetzung vom Putenfilet mit Paprika und Curry-Orangen-Bulgur an Joghurtsoße gewagt. Es war wirklich easy peasy und vor allem köstlich! Ich bin begeistert! Da die Rezepte im Kochhaus immer saisonal und abwechslungsreich angeboten werden, musste ich meine restlichen Zutaten dann andernorts im von mir bevorzugten Bio-Markt kaufen, was gleich ein wenig teurer ausfiel. Aber, beim nächsten Mal hatte ich gleich alles zusammen mitgenommen und auch das Essen war ein Traum! Schweinefilet mit gerösteten Kräuterseitlingen und Süßkartoffeln an Tomaten-Pesto. Himmlisch!

Darauf muss man erst einmal kommen, dass raffinierte Küche nicht immer gleich kompliziert ist! Darum gefällt mir das Kochhaus-Konzept auch so sehr!

Wer auf der Suche nach einer netten Auswahl an kulinarischen Geschenken (auch für sich selbst) ist, wird hier mit Sicherheit fündig und Kocheinsteiger sowie passionierte Hobbyköche kommen auf jeden Fall auf ihre Kosten.
Das Kochhaus ist eine Bereicherung für Hamburger Hobbyköche! Es macht Spaß durch den Laden zu bummeln und sich an allen Ecken inspirieren zu lassen. Ja, und das Personal wirkt ebenfalls sehr nett und hilfsbereit, weswegen das Wiederkommen leicht gemacht wird. Ich freue mich auf weiterhin viel Inspiration durch die immer wieder spannenden Rezeptvorschläge! Hach, und was habe ich jetzt schon wieder tolles auf der Homepage entdeckt?
– Supréme von der Maispoularde mit weißem Spargel, Estragonsoße und violetten Kartoffeln! Das muss ich unbedingt probieren!

Wir haben ein neues Lieblingsrestaurant für uns entdeckt! :)

Der Neffe meines Freundes war in der Stadt und eigentlich hatten wir vor spontan ins Block House am Mittelweg zu gehen. Doch das scheint am Sonntagabend unmöglich zu sein. Denn der Laden war gerammelt voll und so standen die Gäste im wahrsten Sinne des Wortes bis auf die Straße Schlange, als wenn es was umsonst gäbe. So reihten wir uns gar nicht erst ein und suchten eine Alternative. Dabei landeten wir letztendlich im Pluto, welches sich in den ehemaligen Räumlichkeiten des Dexters und des Graurocks aus der VOX-Sendung „Mein Restaurant“ befindet. Glücklicherweise war es nicht so voll, sondern angenehm halb besetzt, was ich eher an einem Sonntagabend erwarten würde. Da waren wir schon eher über das Schlange stehen im vorher angepeilten Lokal erstaunt…
Hier im Pluto war alles ganz anders. Nicht so hektisch, überfüllt und rustikal, sondern eher entspannt und gemütlich mit einer gewissen Eleganz. Kurz: Wir hatten den Eindruck ein schönes Esszimmer zu betreten. Hier war alles bestens!
Eine angenehme, sehr dezente Musik spielte im Hintergrund und so empfanden wir auch nach dem Dinner das Lokal für eines unserer nächsten Familienessen geeignet. Überzeugt hatten uns der nette Service und die übersichtliche Speisekarte.
Als Vorspeise wählten wir je zwei Plutos, die deutsche Antwort auf Tapas.

Das uns zuvor gereichte Amuse Geule gab uns bereits einen angenehmen Vorgeschmack, wie so etwas aussehen könnte. Tja, und das war schon sehr, sehr lecker!
Meine Plutos waren zum einen ein Mini Kasseler-Sauerkraut Strudel auf Portweinjus und zum anderen zwei pochierte Rouladen vom Seeteufel auf süß-saurem Linsensalat. Mein Gaumen frohlockte vor Freude. Das war wirklich ein großartiger Einstieg!
Da wir uns bereits den ganzen Tag auf unser Steak gefreut hatten, fiel die Wahl des Hauptgerichts nicht schwer. Denn wir entschieden uns geschlossen für das gegrillte Rumpsteak auf saisonalem Gemüse mit Belgischen Pommes und waren damit äußerst zufrieden. Es schmeckte einfach köstlich! So köstlich, dass wir gleich drei Wochen später wieder in unserem neuen Lieblingslokal einkehrten.
Auf der nahe gelegenen Alster steppte an diesem Wochenende der Bär. Denn es herrschte gerade das Alstereisvergnügen und auch im Pluto brannte seit morgens die Hütte. Denn viele nutzten den angebotenen Brunch und den extra zur Veranstaltung eröffneten Außenverkauf, um sich beispielsweise mit Waffeln und Glühwein einzudecken.
Unsere Bedienung meinte im Gespräch, dass das Lokal so überbucht wäre, dass sogar ihr Freund an dem Abend aushelfen würde. Welch ein Glücksfall, dass wir es dann tatsächlich noch geschafft haben zwei Stunden zuvor einen Tisch für vier Personen zu reservieren. Entgegen aller Vorwarnungen am Telefon mussten wir nicht warten und bekamen sofort einen Tisch zugewiesen. Auch mit unserem Essen waren wir wieder einmal sehr zufrieden! Vorweg gab es, wie beim ersten Besuch, zwei Plutos. Ich entschied mich dabei erneut für die beiden Varianten, welche mir so lecker in Erinnerung geblieben waren.
Als Hauptgang wählte mein Liebster hausgemachte Tagliatelle mit frischem schwarzen Trüffel und Rinderfiletstreifen.

Da ich noch einen Mini-Augenblick länger auf mein Essen warten musste, hatte ich einen Bissen davon probieren dürfen und fand es einfach nur lecker. Naja, sobald irgendwo Trüffel auf der Karte stehen, weiß ich auch schon immer ungefähr was ich essen möchte. Wie so oft schwankte ich zwischen zwei sehr schmackhaft klingenden Gerichten. Wie gut, dass mein Freund die Tagliatelle nahm. So war letztendlich klar, dass ich mich für das rosa gebratene Kalbsfilet unter der Macadamianusskruste, mit tourniertem Gemüse und hausgemachten Kartoffelkrapfen entscheiden würde.
Das Fleisch war auf den Punkt zubereitet, wunderbar zart und zerging förmlich auf der Zunge. Schön, dass als Beilage ausschließlich saisonales Gemüse verwendet wurde. Die hausgemachten Kartoffelkrapfen waren ein Traum und so musste ich schleunigst zusehen, dass mir nicht allzu viel vom Teller wegstibitzt wurde.Auch dieses Mal waren wir nicht alleine. Ein befreundetes Pärchen saß mit am Tisch. Sie, „Pescovegetarierin“, ergötzte sich förmlich an ihren sechs Plutos, die eine wunderbare Alternative zu dem sonst spärlichem vegetarischem Angebot schufen.
Ein Dessert bestellten wir am Ende nicht mehr. Denn die uns im Anschluss servierte heiße Schokolade mit Sahne war Hüftgold genug!
Der Service hat übrigens den Härtetest des „Ausnahmezustandes“ mit Bravour bestanden. Unser positiver Eindruck vom ersten Besuch wurde somit an diesem Abend bestätigt. Ich habe selten so ein taffes Personal im Restaurant erlebt, welches an Tagen wie diesen immer noch seine Nerven behielt und ein ausgezeichneter Gastgeber war. So soll es sein!- Hut ab!
Ja, wir hatten wirklich nichts zu meckern! Denn das Essen und der Service haben uns bei beiden Besuchen überzeugt! Die Preise sind moderat und absolut angemessen. Wir kommen auf jeden Fall wieder!

Auf Hochzeitsfeier im Atlas

Ein befreundetes Pärchen lud zur Hochzeitsfeier ins Atlas. Schön, dachte ich mir, hier hatte ich schon so viel Gutes drüber gehört!
Beim Betreten des Restaurants, war ich sofort von der angenehmen Location angetan. Der Saal, nicht so weitläufig, wie bei vielen anderen Feiern dieser Art, strahlte eine gewisse Gemütlichkeit aus, während die Skulptur des Atlas über ihm wachte. Dennoch bot er genug Platz für eine Tanzfläche. Der Barbereich war ebenfalls sehr schön und bot entsprechend Raum für eine ordentliche Gästeschar, dem Hochzeitstisch und einem Buffet, welches zum Dessert und Mitternachtssnack aufgebaut wurde. Die Servicekräfte waren sehr zuvorkommend, dezent zurückhaltend und das Essen durchweg lecker. Schön, dass hier auch so wunderbar auf kurzfristige Allergiker- und Vegetarierwünsche eingegangen wurde, die das Brautpaar vergessen hatte einzuplanen. Daumen hoch!

Als Vorspeise gab es eine Parmesanmousse an schwarzer Oliven-Vinaigrette, getrockneten Tomaten, Pinienkernen und Rucola.
Wer keinen Käse mag, wie mein Liebster, hatte hier leider Pech gehabt. Denn der wurde sehr großzügig auf dem Salat verteilt. Unglaublich lecker!

Als Zwischengang gab es natürlich den Klassiker einer solchen Party: Hochzeitssuppe mit Flädle, Griesklößchen und Gemüsestreifen.

Den Hauptgang bildete ein Maishuhn mit Speckfüllung an Zitronen-Chili-Hollandaise, provencialischem Gemüse und römischen Nocken. Das Huhn war traumhaft saftig und zart, aber auch die Nocken haben es mir im Geschmack angetan. Köstlich!

Mir läuft noch immer das Wasser im Munde zusammen, wenn nur daran denke!
Tja, und das Dessert war wirklich sensationell! Denn hier gab es alles, was das Herz begehrt:Apfelsorbet, Quark-Mohnravioli auf Zwetschgenröster, Créme Brûlée, marmoriertes Schokoladen Mousse, Birnentarte, Passionsfrucht, Panna Cotta, Eisvariationen und Mascarponecréme mit Früchten.

Die Schlacht ums kalte Buffet endete bei mir leider schon nach der ersten Runde mit einem K.O.!
Ja, ich musste leider kapitulieren, obwohl man uns wirklich genug Zeit zwischen den einzelnen Gängen gab. Bei mir brauchte alles leider ein Wenig länger bis es sackte. Schade, dabei hätte ich gerne von jedem etwas probiert. Immerhin habe ich die Quark-Mohnravioli, Créme Brûlée, Schokomousse und Panna Cotta genossen. Mein Gaumen hüpfte vor Freude! So viele verschiedene köstliche Desserts auf einen Schlag erlebt er schließlich selten!

Das Lokal ist eine super angenehme Location, in der es sich sehr gut feiern lässt! So bietet das Restaurant sogar eine äußerst attraktive “all inclusive“ Party-Flatrate an, über deren Flyer ich zufällig am Eingang neben den Kochkurs-Angeboten gestolpert bin. Kochkurse gibt es in der Atlas Wohnküche im Obergeschoss, die auch sehr gemütlich wirkt! Nicht zu groß und nicht zu klein, ist die gute Stube, wo man sich durch viele spannende Seminare kochen kann. Aber dieses Mal fanden sich hier keine Köche ein, sondern die jüngsten Gäste, die zumeist sehr friedlich im Maxi-Cosi ihre eigene Pyjama-, ähm Verzeihung, Strampler-Party feierten… Ja, wie gesagt, das Atlas lässt wirklich kaum Wünsche offen, da es hier neben dem leckeren Essen und gutem Service zum Glück genügend Räume gibt, die man bei so einer Feierlichkeit auch benötigt. Ich bin sehr begeistert und werde mit Sicherheit gerne wieder zum normalen Abendessen im Atlas einkehren!

It´s tea time! :)

In der kühlen Jahreszeit, wenn alles stürmt und schneit, ist es doch immer wieder schön einem warmen Tee zu genießen und sich zu entspannen. Und, genau das ist auch direkt im samova Teespeicher möglich.

Nachdem alle eingetrudelt waren, bekamen wir vom Master Tea-Jay, Errol, erst einmal einen “Istanbul Nights“ (Schwarztee) gereicht, der mit und ohne Raki, wundervoll auf den Abend einstimmte. Anschließend begann das ausgiebige Schnuppern und Schmecken herrlich ausgewählter Teesorten. Darunter “Maybe Baby“, eine Früchteteemischung, die Gründerin Esin Rager gemeinsam einem ihrer Söhne kreiert hat. Hierzu durfte er sich ein paar Früchte aussuchen, die die Basis des Heißgetränks bildeten.

 

Ihr ältester Sohn war auch Quasi der Auslöser zur Unternehmensgründung. Denn wie viele werdende Mütter, versuchte Esin sich an beruhigenden Kräutertees. Doch irgendwie waren die nicht immer der Hit und die Auswahl leider sehr beschränkt. Kurzerhand beschloss sie sich ihren eigenen Tee zu mischen. Den nahm sie dann auch mit ins Büro. Schnell wollten auch Freunde und Kollegen von Ihren Eigenkreationen kosten. Unglaublich viele Nachfragen forderten letztendlich den Schritt in die Selbständigkeit und samova wurde gegründet. Seitdem erfreut sich ihr Tee einer ständig wachsenden Beliebtheit und wird mittlerweile in aller Herren Länder versendet. Mein Favorit ist der köstliche “Space Cookie“ (Chai). Davon könnte ich Unmengen von Kannen leeren. Wie gut, dass der auch nicht gerade ungesund ist. Denn nahezu alle Zutaten stammen aus ökologischem Anbau und werden regelmäßig auf Schadstoffe geprüft. Das gefällt! Auch einige Promis gehören zur Stammkundschaft. Namenhafte Musiker nehmen sogar den für seine beruhigende Wirkung beliebten “Total Reset“ mit auf Tour, dessen Basis Griechische Bergkräuter bilden, die auch noch gegen andere Zipperlein als Lampenfieber helfen. Wie der Name schon aussagt, handelt es sich hier um einen Tee, den man gut und gerne abends vorm Schlafengehen trinken kann, um runterzukommen und vom Alltag abzuschalten.

Während wir die einzelnen Tees verkosteten und über den orchestralischen Aufbau der einzelnen Geschmackskompositionen sprachen, kamen wir auch ins philosophieren. Ja, und das ist unter anderem, das was samova ausmacht. Denn die Marke „samova“ ist kommunikativ. Sie möchte Menschen verbinden und inspirieren. So hat sich auch der Philosophische Salon entwickelt, der seine neue Heimat im A-ROSA Hotel Travemünde gefunden hat und in regelmäßigen Abständen, begleitet von leckeren Tea-Cocktails und Fingerfood, veranstaltet wird.
Samova Tees sind eine Klasse für sich und so bietet unter anderem auch die Lufthansa für ihre Upper Class Gäste samova Tees und Cocktails im Private Jet an, die man sogar einfach zu Hause nachmachen kann. Denn die ehemalige Journalistin und Medienentwicklerin Esin hat gemeinsam mit Eyck Thormann, dem Barchef der legendären Hamburger Cocktailbar Christiansens, ein samova Cocktailbuch geschrieben, welches im Handel erhältlich ist. Man kann aber auch den Tee, beispielsweise „Maybe Baby“, wunderbar naschen, als Müslizusatz nutzen sowie zum kochen oder backen verwenden. So gab es noch ein paar interessante Tipps für die Hobbyköche in unserer Runde. Spannend! Ich freue mich schon auf das Erscheinen eines Kochbuchs!

Wenn ich samova mit nur zwei Wörtern beschreiben sollte, fallen mir sofort die Schlagworte „Genuss & Leidenschaft“ ein! Fantastische Tees, die mit viel Leidenschaft und Herzblut kreiert werden. Man spürt sofort das Feuer, sobald man den Teespeicher betritt. Denn das samova Team brennt für seine Produkte! Dieses Lächeln und Strahlen in Errrols Augen sagte uns ganz klar: Hier geht jemand in seinem Element auf! Hier hat jemand seinen absoluten Traumjob gefunden! Ein Gefühl, dass ich übrigens bei jedem samova Mitarbeiter hatte, der mir bisher begegnet war. Sicherlich ist das auch der Hauptgrund, warum samova so erfolgreich ist. Die Firma liegt nicht nur mit ihren cool designten Bio-Produkten voll im Trend, nein, sie findet auch immer wieder spannende und kreative Wege ihren Tee zielgruppengerecht zu positionieren und zu vermarkten.

  

So kann man sich beispielsweise einen Tea-Jay nach Hause bestellen und seine Gäste mit einer kleinen Cocktail-Party oder einem Tea-Tasting überraschen. Ja, und auch für Kids gibt’s das Eistee-Kreativlabor zur Geburtstagsparty, wo alkoholfreie Cocktails die kleinen Leute ganz groß rausbringen. Na, wenn das nicht was ist?

Nach anfänglicher Einführung, Verkostung, Warenkunde und Erläuterung zur samova Story bekamen wir von Errol eine kleine Unternehmensführung. Sympathisch reihen sich Lagerregale, Pack- und Büroschreibtische aneinander. Alles in einem Raum, was noch einmal die fast familiäre Betriebsstimmung unterstreicht. Hier durften wir einen kurzen Blick ins Labor werfen und unsere eigene Teedose mit dem Etikett der Sorte unserer Wahl versehen. Doch, wer hier dachte, “Ach, das ist ja ein Kinderspiel! Das schaffe ich auch ohne Anleitung mit links!“ hat sich schon schnell verklebt. So legten wir gemeinsam unter Errols Anleitung los und hielten nach kurzer Zeit unser persönliches Werk in den Händen. Mancher wird sich fragen: “Und, was ist da Besonderes dran?“ Nunja, wir haben gesehen, hier entstehen Tee-Kreationen mit Leidenschaft, deren Zutaten weltweit unter dem Nachhaltigkeitsaspekt zusammengetragen werden, bis sie einzeln von Hand abgefüllt ihren Weg zum Kunden finden. Sprich, hier wird wirklich step by step Hand angelegt. Ja, und genau dieses Verständnis, welches wir durch den Abend der samova Academy erworben haben, lässt in unseren Augen das Preis-Leistungsverhältnis als gerechtfertigt erscheinen! Guter Tee hat halt seinen Preis, wie man es auch unschwer bei Mitbewerbern, wie z.B. TeeGschwendner, erkennen kann. Denn dort kann ein kleiner Rundumschlag für den reinen Teetrinker-Haushalt genauso schnell den Geldbeutel erleichtern.

Direkt vom Lager ging es in den Showroom mit Disco-Kugel und Promi-Galerie.

Alle Produkte werden hier perfekt in Szene gesetzt und eine kleine angeschlossene Küche schnell mal zur Cocktailbar umfunktioniert. So zeigte uns Tea-Jay, Errol, gemeinsam mit zwei freiwilligen aus dem Teilnehmerkreis, wie schnell und einfach man auf Basis des Tees Scuba Garden einen leckeren Cocktail zubereiten kann. Diesen gab es zum einen mit einem ordentlichen Schuss Orangensaft und Aperol, zum anderen auch auf alkoholfreier Basis.

 

Ob nun mit oder ohne Promille, beide Varianten waren oberlecker und wurden in loungiger Atmosphäre bei netten Gesprächen genossenDanke für diesen tollen Abend! Die samova Academy ist wirklich jedem Teeliebhaber zu empfehlen!