Auf Hochzeitsfeier im Atlas

Ein befreundetes Pärchen lud zur Hochzeitsfeier ins Atlas. Schön, dachte ich mir, hier hatte ich schon so viel Gutes drüber gehört!
Beim Betreten des Restaurants, war ich sofort von der angenehmen Location angetan. Der Saal, nicht so weitläufig, wie bei vielen anderen Feiern dieser Art, strahlte eine gewisse Gemütlichkeit aus, während die Skulptur des Atlas über ihm wachte. Dennoch bot er genug Platz für eine Tanzfläche. Der Barbereich war ebenfalls sehr schön und bot entsprechend Raum für eine ordentliche Gästeschar, dem Hochzeitstisch und einem Buffet, welches zum Dessert und Mitternachtssnack aufgebaut wurde. Die Servicekräfte waren sehr zuvorkommend, dezent zurückhaltend und das Essen durchweg lecker. Schön, dass hier auch so wunderbar auf kurzfristige Allergiker- und Vegetarierwünsche eingegangen wurde, die das Brautpaar vergessen hatte einzuplanen. Daumen hoch!

Als Vorspeise gab es eine Parmesanmousse an schwarzer Oliven-Vinaigrette, getrockneten Tomaten, Pinienkernen und Rucola.
Wer keinen Käse mag, wie mein Liebster, hatte hier leider Pech gehabt. Denn der wurde sehr großzügig auf dem Salat verteilt. Unglaublich lecker!

Als Zwischengang gab es natürlich den Klassiker einer solchen Party: Hochzeitssuppe mit Flädle, Griesklößchen und Gemüsestreifen.

Den Hauptgang bildete ein Maishuhn mit Speckfüllung an Zitronen-Chili-Hollandaise, provencialischem Gemüse und römischen Nocken. Das Huhn war traumhaft saftig und zart, aber auch die Nocken haben es mir im Geschmack angetan. Köstlich!

Mir läuft noch immer das Wasser im Munde zusammen, wenn nur daran denke!
Tja, und das Dessert war wirklich sensationell! Denn hier gab es alles, was das Herz begehrt:Apfelsorbet, Quark-Mohnravioli auf Zwetschgenröster, Créme Brûlée, marmoriertes Schokoladen Mousse, Birnentarte, Passionsfrucht, Panna Cotta, Eisvariationen und Mascarponecréme mit Früchten.

Die Schlacht ums kalte Buffet endete bei mir leider schon nach der ersten Runde mit einem K.O.!
Ja, ich musste leider kapitulieren, obwohl man uns wirklich genug Zeit zwischen den einzelnen Gängen gab. Bei mir brauchte alles leider ein Wenig länger bis es sackte. Schade, dabei hätte ich gerne von jedem etwas probiert. Immerhin habe ich die Quark-Mohnravioli, Créme Brûlée, Schokomousse und Panna Cotta genossen. Mein Gaumen hüpfte vor Freude! So viele verschiedene köstliche Desserts auf einen Schlag erlebt er schließlich selten!

Das Lokal ist eine super angenehme Location, in der es sich sehr gut feiern lässt! So bietet das Restaurant sogar eine äußerst attraktive “all inclusive“ Party-Flatrate an, über deren Flyer ich zufällig am Eingang neben den Kochkurs-Angeboten gestolpert bin. Kochkurse gibt es in der Atlas Wohnküche im Obergeschoss, die auch sehr gemütlich wirkt! Nicht zu groß und nicht zu klein, ist die gute Stube, wo man sich durch viele spannende Seminare kochen kann. Aber dieses Mal fanden sich hier keine Köche ein, sondern die jüngsten Gäste, die zumeist sehr friedlich im Maxi-Cosi ihre eigene Pyjama-, ähm Verzeihung, Strampler-Party feierten… Ja, wie gesagt, das Atlas lässt wirklich kaum Wünsche offen, da es hier neben dem leckeren Essen und gutem Service zum Glück genügend Räume gibt, die man bei so einer Feierlichkeit auch benötigt. Ich bin sehr begeistert und werde mit Sicherheit gerne wieder zum normalen Abendessen im Atlas einkehren!

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