Ein geselliger Weinabend in der Theke

Die Feinkostbar ist ein wirklich sehr niedlicher, rustikaler und mit viel Liebe zum Detail eingerichteter kleiner Gastronomie-Betrieb mit ansprechend präsentierter Ware im Tresen und einem traumhaft schönen Regal an der Seite mit unter anderem tollen Weinen, Schokoladen, Senf und Soßen, welche zum kleinen Einkauf für zu Hause einladen. Die Inhaber, ein sehr sympathisches deutsch-österreichisches Paar führt das jüngst im Februar eröffnete Geschäft mit viel Liebe und Herzblut.

Abends werden sehr interessante Weinabende angeboten. Dort kam ich letztens mit 16 anderen Teilnehmern in den Genuss von schmackhaften Burgunder Weinen aus Österreich und Deutschland.

Ausgewählte norddeutsche und österreichische Köstlichkeiten rundeten den kulinarischen Abend wunderbar ab und stillten perfekt den kleinen Hunger.

Nachdem wir mit einem sehr leckeren Willkommens Sekt begrüßt wurden, ging es an einen liebevoll eingedeckten Tisch, an dem wir 7 weiße und rote Weine verkosten durften. Corinna und Mark gaben uns mit viel Spaß und Leidenschaft einen spannenden Einblick in die Burgunderwelt. Dabei erhielten wir ein paar nette Informationen zu den meist kleinen Gütern, von denen die Theke ihre Weine bezieht.
Ein kleines Quiz ließ uns so manches Mal die Köpfe rauchen. Zum Glück lagen die Chancen bei den Multiple Choice Aufgaben bei 50:50! Dennoch hatte keiner von uns die 100%ige Lösung. Schnell fanden sich Teilnehmer, die sich nur einmal vertippt hatten und somit in die Endauslosung kamen. Die Gewinner durften einen Wein ihrer Wahl mit nach Hause nehmen. Na, wenn das nicht eine nette Idee ist?
Wenn ich die Qual der Wahl gehabt hätte, ich meine, wenn ich zu den Glücklichen gezählt hätte, wäre meine Wahl sicherlich zwischen dem Weißburgunder Sekt, Jahrgang 2008 oder dem dem Blanc de Noir, Jahrgang 2010 gefallen. Beide stammen aus der Pfalz und waren mir eine ganz besondere Gaumenfreude. Doch da war noch ein sehr leckerer Wein, mit einem leichten Vanille-Aroma, der mir extrem gut gefallen hat. Dieser wurde allerdings außer der Reihe von Mark an uns rumgereicht und so habe ich den Namen des köstlichen Tropfens leider vergessen. Denn er war nicht auf der an uns ausgeteilten Liste vermerkt.
Auch bei den begleitenden Schmankerln gab es sehr leckere Köstlichkeiten, von denen meine Vorschreiber bereits berichtet haben. So gab es Körbe voll Baguette, dreierlei Käse, darunter leckeren Parmesan und einen schmackhaften 24 Monate lang gereiften Vorarlberg Käse, zu dem schwarzes Gold, ein Lustenauer Senf, serviert wurde.

Ein Senf mit Suchtpotential! Zum Glück wurde aber für Nachschub gesorgt, so dass für alle genug da war. Weitere Appetithappen gab es in Form von grünen und schwarzen Oliven, einer Bärlauchcréme und selbstgemachtem Liptauer, einer österreichischen Spezialität.
Zweierlei Schinken und Salami veranlassten so manchen Teilnehmer seinen Tischnachbarn zum Vegetarier zu erklären, um genug davon sein Eigen nennen zu können.

Eine optimale Ergänzung boten Honig-Cornichons und getrocknete Tomaten. Hier sei kurz erwähnt, dass ich eigentlich keine getrockneten Tomaten mag, da ich die immer zu bitter empfinde. Aber diese schmecken sogar mir sehr gut!

Der kulinarische Abend war echt spitze, die Stimmung in der gemütlichen Runde fantastisch und unseren Gastgebern merkte man an, dass sie mit viel Herzblut und Freunde bei der Sache waren. Kurzum: Der Weinabend in der Theke ist absolut empfehlenswert! Reinschauen lohnt sich immer! So bin ich glatt am nächsten Tag wieder vorbeigekommen und habe mir ein Gläschen schwarzes Gold rausgeholt. Man gönnt sich ja sonst nichts! 😉

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